Archiv der Kategorie: :verändern

so könnte güte aussehen.


nicht nur fluchen, sondern handeln.


fiction fight.


abba


Buchtipp März

Rob Bell – Jesus will die Christen retten

lesen. nachdenken. leben.


welt.aids.tag.

Nicht nur hinsehen, sondern etwas tun.

Nicht nur davon reden, sondern auch handeln.

Welt.Aids.Tag.


ab in den eimer

Matthäus 6,25-34

In dieser Passage klingen für mich die wunderschönen Worte Jesu zu Martha wieder. In Lukas 10, 41-42 steht: »Martha, Martha«, erwiderte der Herr, »du bist wegen so vielem in Sorge und Unruhe, aber notwendig ist nur eines28. Maria hat das Bessere29 gewählt, und das soll ihr nicht genommen werden.«

Jesus hört in Matthäus 6 einfach nur den “vielen Dingen” zu, die uns Sorge bereiten. Im weiteren Verlauf des Kapitels finden wir heraus, was die eine Sache ist, über die wir besorgt sein sollten. Die “eine Sache” ist zuerst sich um “Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit zu kümmern und dann wird uns das Übrige dazugegeben.”

Es liegt wirklich Kraft darin, seine Sorgen aufzulisten. Wenn du sie benennst nimmst du die unterbewusste Macht von ihnen weg. Schreibe all deine Sorgen auf ein Blatt Papier und geh dann spazieren. Wirf das Papier aber nicht in den erstbesten Mülleimer. Nimm dir Zeit um deine Sorgen ehrlich vor Gott zu bringen, ihm von ihnen zu erzählen und ihm zu sagen, was sie mit dir machen und was dich an ihnen so beschäftigt. Eine nach der anderen. Wenn du denkst, dass es an der Zeit ist, wirf sie in einen Mülleimer auf deinem Weg. Dieser Mülleimer wird wahrscheinlich weit weg von deinem zu Hause sein und du kannst auf deinem Nachhauseweg erfahren, was es bedeutet, dass Gott deine SOrgen gehört hat und du seinem Gebot gefolgt bist: “Sorge dich nicht um dein Leben.”

Genauso wie “Frieden nicht einfach nur die Abwesenheit von Krieg ist”, könnte man sagen, dass “Friede nicht einfach nur die Abwesenheit von Sorge ist”.

Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! Als Glieder eines Leibes seid ihr dazu berufen, miteinander in diesem Frieden zu leben.20 Und seid voll Dankbarkeit ´gegenüber Gott`! (Kolosser 3,15)

Wann lassen wir wirklich Frieden “regieren”? Ich denke, ich bin glücklich damit, immer mal wieder Frieden als Passagier reinzulassen, wenn ich ihn brauche. Aber wie würde mein Leben aussehen, wenn ich ihn fahren lassen würde? Keine Sorgen mehr wegen den Radarfallen und unvorsichtigen Fußgängern meiner emotionalen und geistlichen Welt. Frieden schaltet einfach einen Gang runter und lächelt auf beruhigende Weise, weil er weiß, wohin er geht und dass wir es pünktlich schaffen.

Keine Sorge.

übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 212-213.

blendendes licht

Starre auf einen Lampenschirm, der eine Glühbirne verdeckt. Starre jetzt auf die Glühbirne ohne den Lampenschirm (entweder wegnehmen oder anderer Blickwinkel). Siehst du komische Muster oder Bilder vor deinem Auge? Licht, das ungehindert scheinen kann, hat einen tiefgreifenden Effekt.

Wenn du kannst, lies jetzt Lukas 8,16-18.

Werden andere von dir geblendet oder einfach nur ein klein bisschen beleuchtet? Ist dein Licht da draußen, damit jeder es sehen kann oder ist es nur eine kleine Taschenlampe für den persönlichen Gebrauch, wenn du in Schwierigkeiten steckst?

“Niemand zündet eine Lampe an und verbirgt sie dann unter einem Gefäß oder stellt sie unter das Bett. Im Gegenteil: Man stellt sie auf einen Lampenständer, damit jeder, der hereinkommt, Licht hat und sehen kann.”

Gehe am Abend, wenn es dunkel ist, deine Straße entlang und beobachte zu welchen Häusern du dich natürlicherweise angezogen fühlst. Ich könnte wetten, dass sie alle eins gemeinsam haben – es brennt Licht in deren Fenster. Licht hat etwas willkomen heißendes aber heutzutage besorgen wir uns lieber bunte Farben und verdecken das Licht, damit die Hellichkeit andere Menschen nicht erschrickt. Lichttechniker benutzen spezielle Folien um die Künstler auf der Bühne nicht zu blenden. Gibt es irgendetwas womit du das helle Licht Gottes bunt einfärbst?

Nutze zukünftigt die Momente, in denen du das Licht bei dir zu Hause anmachst für eine Gebetserinnerung. Bete, dass dein Licht ungedimmt und  sichtbar für alle zu sehen ist.

übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 198.

Wie reich bin ich wirklich?

“Geld kann den Hunger nicht stillen, sondern ist im Gegenteil der Grund für Hunger. Denn wo reiche Leute sind, da ist alles teuer.”

-Martin Luther.


worte

Wir benutzen sie jeden Tag. Können gar nicht mehr ohne sie. Nicht einmal denken funktioniert ohne diese Dinger.

Worte.

Sie sind mehr als nur ein Ausdrucksmittel. Mehr als nur zur Verständigung da. Sie können mehr als nur dazustehen und nichts zu sagen.

Worte können schmerzen zufügen und heilen. Sie können trennen und verbinden. Worten können verachten und vergöttern. Wörte können hassen und lieben. Worte können wütend machen und verzeihen lassen. Sie können verletzen und versorgen. Sie können Krieg führen und Frieden Stiften. Worte können Zeit verschwenden oder unvergessliche Momente erschaffen. Sie bringen einen zum weinen oder zum lachen. Worte sind starr und können doch bewegen. Worte bringen Tod und sie schaffen neues Leben.

Worte. Mehr als nur Schall und Rauch.

Ich spreche. Du sprichst. Er, sie es spricht. Jeden Tag.

Manchmal viel zu viel.

Oder zu wenig.

Aber mache ich mir immer Gedanken, was ich da so sage? Was da aus meinem Mund rauskommt? Was für Worte ich benutze? Könnte es sein, dass auch Worte aus meinem Mund all das können?

Schmerzen und heilen. Trennen und verbinden. Verachten und vergöttern.

Hassen und lieben.

Wütend machen und verzeihen. Verletzen und versorgen.

Krieg führen und Frieden stiften. Zeit verschwenden und Momente erschaffen. Zum weinen und zum lachen bringen.

Bewegen.

Tod und Leben bringen. Leben bringen.

Leben.

Bringen.

Was würde passieren, wenn ich auf meine Worte achte? Was würde passieren, wenn ich mit meinem Mund nur das sage, was dem höchsten Gebot unterstellt ist? Liebe.

Der Himmel würde die Welt überfallen und sie einnehmen. Gott käme uns näher. In dir. In mir. In uns.

Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen, große Dinge zu vollbringen. Jak 3,5ff


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