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gott ist mit uns.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. (Lk 2,19)
Weihnachten.
Ein Fest der Liebe. Ein Fest des Gebens.
Man schenkt sich und wird beschenkt.
Etwas bewegt sich.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Welche Worte? Was bewegt sie? Was bewegt sich?
Friede ist in der Welt.
Euch ist ein Großer Retter geboren.
Er ist der Messias, der Herr.
Maria bewegte diese Worte in ihrem Herzen.
Was bewegt dich?
Im Stall: Tiere, Dreck, Gestank, Exkremente.
Nicht der beste Ort für ein Neugeborenes.
In der Welt: Chaos und Angst um Krieg und Machtkämpfe.
Nicht der beste Ort.
Inmitten dieses Durcheinanders kommt Gott.
Auf diese Welt.
Ganz klein. Ganz leise.
Und wurde einer von uns.
Liebe begegnete Angst und Chaos. Dreck und Gestank.
Sie bewegte etwas in Marias Herz.
Die Jesus-Bewegung begann.
Gott hatte seine Welt noch nicht aufgegeben. Gott hatte sie nicht vergessen.
Was bewegt uns?
Auch heute ist diese Welt noch voll von Chaos, Angst, Problemen, Sorgen und Nöten.
Dreck und Gestank.
Aber etwas bewegt sich.
Gott hat uns nicht vergessen.
Gott ist mit uns.
Ein neues Reich. Ein neuer Anfang. Eine neue Bewegung.
Reset.
Gott holt sich wieder zurück, was von Anfang an ihm gehörte.
Die Jesus-Bewegung.
Ein Fest der Liebe.
Jesus bewegt uns.
Und was ist mit mir? Ist es auch für mich ein Fest der Liebe?
Ich bin ein Teil dieser Jesus-Bewegung.
Ich bin in Bewegung. Ich verändere mich. Gott verändert mich.
Alles was ich bin und tue, fällt auf ihn zurück.
Ist es diese Liebe, die ich feiere und die in meinem Leben sichtbar wird?
Bewegt mich diese Liebe und bestimmt sie, was ich tue?
Bin ich mit Gott? Ich bin.
Diese Welt braucht die Liebe Gottes.
Sie hat die Liebe Gottes.
In dir. In mir. In uns.
Es bleibt die Frage, ob wir sie mit unseren Leben auch feiern.
Ob Jesus durch uns in Bewegung bleibt.
Ein Fest der Liebe.
Was schenkst du zum Fest der Liebe? Etwas Bewegendes?
Ihr braucht euch nicht zu fürchten.
Euch ist ein Retter geboren.
Gott ist mit uns.
worte
Wir benutzen sie jeden Tag. Können gar nicht mehr ohne sie. Nicht einmal denken funktioniert ohne diese Dinger.
Worte.
Sie sind mehr als nur ein Ausdrucksmittel. Mehr als nur zur Verständigung da. Sie können mehr als nur dazustehen und nichts zu sagen.
Worte können schmerzen zufügen und heilen. Sie können trennen und verbinden. Worten können verachten und vergöttern. Wörte können hassen und lieben. Worte können wütend machen und verzeihen lassen. Sie können verletzen und versorgen. Sie können Krieg führen und Frieden Stiften. Worte können Zeit verschwenden oder unvergessliche Momente erschaffen. Sie bringen einen zum weinen oder zum lachen. Worte sind starr und können doch bewegen. Worte bringen Tod und sie schaffen neues Leben.
Worte. Mehr als nur Schall und Rauch.
Ich spreche. Du sprichst. Er, sie es spricht. Jeden Tag.
Manchmal viel zu viel.
Oder zu wenig.
Aber mache ich mir immer Gedanken, was ich da so sage? Was da aus meinem Mund rauskommt? Was für Worte ich benutze? Könnte es sein, dass auch Worte aus meinem Mund all das können?
Schmerzen und heilen. Trennen und verbinden. Verachten und vergöttern.
Hassen und lieben.
Wütend machen und verzeihen. Verletzen und versorgen.
Krieg führen und Frieden stiften. Zeit verschwenden und Momente erschaffen. Zum weinen und zum lachen bringen.
Bewegen.
Tod und Leben bringen. Leben bringen.
Leben.
Bringen.
Was würde passieren, wenn ich auf meine Worte achte? Was würde passieren, wenn ich mit meinem Mund nur das sage, was dem höchsten Gebot unterstellt ist? Liebe.
Der Himmel würde die Welt überfallen und sie einnehmen. Gott käme uns näher. In dir. In mir. In uns.
Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen, große Dinge zu vollbringen. Jak 3,5ff
die treibende kraft
Lukas 8,1-3
Schau dir den Motor deines Autos ganz genau an (Oder irgendein anderes Auto. Aber vorher um Erlaubnis fragen!) Normalerweise siehst du ihn nicht in Aktion (hoffentlich!) aber er ist absolut notwendig um dein Auto in Bewegung zu bringen. In den Versen 1-3 finden wir einige Hinweise auf den Motor, der die ganze Show mit Jesus und seinen Jüngern auf der Straße am laufen hielt. Ich kann mir nur vorstellen, wie das mit all den weisen, umsorgenden, pflegenden, Essen kochenden, usw. Leuten gewesen sein muss. Mal ganz von denen abgesehen, die die eine oder andere Rechnung beglichen haben. Halte genau hier an (vielleicht lehnst du dich gerade an das Auto) und danke Gott für die Leute, die den Motor deines Lebens am laufen halten. Danke Gott für die Opfer, die sie für dich bringen.. Es war ein großes Opfer für die Frauen in der Bibel und das nicht nur wegen den Finanzen. Die Tatsache, dass Frauen in der damaligen Zeit mit Männern umher reisten, hatten wahrscheinlich einen riesigen Einfluss auf ihr soziales Ansehen und ihren Ruf.
Danke Gott anschließend noch für die Menschen, die heute und hier deinen ganze persönlichen Motor darstellen.
übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 194.
mauern
Für Kurzentschlossene…
Mach mit bei unserem kleinen Jerichoexperiment. 7 Tage lang die Mauern “in dir” umrunden und dann zerstören lassen. 7 Tage lang Krach und Lärm in dieser Welt machen und damit “weltliche” Mauern zum Einsturz bringen.
extravagant
Lukas 7,36-50
Diese Geschichte ist für mich ein wunderschönes Bild für ungezügelten Lobpreis. Dieser Frau ist es egal, wer sonst in dem Raum ist. Sie will einfach all ihre Liebe in Richtung dieses einen Mannes ausgießen. Das Wort, das hier für “Kuss” benutzt wird, kann auch mit “zärtlich küssen”, “liebkosen” oder “immer und immer wieder küssen”. Das Bild von der Frau, die mit ihren Tränen die seine Füße abwischt ist so wundervoll, dass wir vergessen, dass dies bedeuten muss, dass sie auch in Jesus’ Gegenwart geweint haben muss. Mit Sicherheit ist das eine angemessene Antwort auf die Liebe, die ihre vergeben hat.
Wo genau steht, dass wir im Lobpreis unsere Emotionen abstellen sollen? Sicherlich nicht in der Bibel. Wie ich mich nach dieser Art von Freiheit in der Anbetung sehne. Was ein Gegensatz zu den Pharisäern, die alles aus dem Buch heraus machen, aber es nicht schaffen wirkliche Gastfreundschaft zu leben. Schauen wir mehr, auf das, was die Leute von uns denken und was “angemessen” ist oder geben wir Jesus alles, was wir haben? Die Extravaganz seiner Liebe für uns bedarf einer extravaganten Antwort. Wann warst du das letzte Mal extravagant oder verschwenderisch mit deiner Liebe zu Gott? Wann hast du es das letzte Mal so richtig “übertrieben”? Oder bist du gehemmt von den Pharisäern um dich, oder dem Pharisäer in dir?
Dir wurde viel vergeben. Keinem von uns wurde nur “wenig” vergeben. Daher haben wir auch keine Rücktrittsklausel.
Finde einen Weg, wie du deine Liebe zu Gott extravagant oder verwschwenderisch ausdrücken kannst. Dies kann vielleicht durch ein riesiges Gemälde oder eine Skulptur sein oder durch ein wirklich lautes Lied. Eine lange nacht auf der Tanzfläche mit deinen Händen in der Luft. Oder eine große Spende an deine Gemeinde.
Mach dir jetzt einen Plan, wie du einen Bruder oder eine Schwester im Glauben mit einem extravaganten Geschenk segnen kannst. Etwas, dass nicht unbedingt viel Sinn ergibt. Weder für deinen Kontostand noch für deinen Kalender. Aber lass es etwas sein, dass sie viel weiter als ihr Glaube geht segnet. Ganz egal, ob es eine ausstehende Rechnung, ein Wochenentrip nach Paris oder einen ganz besonderer Abend mit dir ist. Wann hat Jesus jemals gesagt: “Gesegnet sind die Gemäßigten”?
übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 192-193.
stelle die welt auf den Kopf
Die Welt ist völlig auf den Kopf gestellt. Das kommende Königreich sieht nicht wie ein weltliches Königreich aus. Klingt genial, oder? Dieses “Umjustieren” bringt wahre Gerechtigkeit. Die Ersten werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein. Ich kann fast schon die Menge laut jubeln hören.
Aber warte mal, Jesus spricht immer noch. Und er redet zu mir.
Lies weiter die Verse 27-31. Es scheint so, als wäre ich nicht nur ein Zuschauer während diese neue Welt anbricht, sondern ein Teil ihres Kommens. Autsch! Das ist ein anderer Plan. Wir alle stimmen überein, dass sich die Welt ändern muss. Aber werden wir auch zustimmen unsere Welt zu ändern? Und hier geht’s nicht gerade um leichte Kost. Erwartet er wirklich, dass ich meine Feinde liebe?
Deine heutige Aufgabe ist es einen “Feind” oder jemanden, mit dem du nicht klar kommst, aktiv zu lieben. Tu ihm Gutes. Bete für ihn. Oftmals wenn wir Menschen im Gebet vor Gott bringen, können wir Gottes Herz für die Menschen entdecken und dann fällt es uns schwer diese Menschen negativ zu betrachten. Versuche es. Der schwerste Teil ist, die momentane Eisschicht zu schmelzen, die sich über Tage, Wochen gebildet hat, weil wir nicht gebetet haben. Wenn wir herausfinden, ob wir die Fähigkeit haben unsere Feinde zu lieben, ist das tatsächlich auch der Schlüssel für uns ob wir wirkliche “Liebe” in uns tragen oder ob es nur ein warmes Gefühl für Menschen ist, die uns sowieso schon leiden können.
Sei großzügig heute und erwarte Nichts als Gegenleistung. Mach dir bewusst, dass dieser Verse nicht einfach überlesen werden. Wenn du dein Handeln auf den Kopf stellst, dein Kinn nicht oben sondern unten trägst, nicht mit Schüssen sondern mit Liebe erwiderst, denkt dein Gegner vielleicht zweimal über sein Handeln nach.
übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 182.
freundeskreis
Wenn du wie ich bist, dann fühlst du dich manchmal so, als hättest du nicht genug Zeit alle Leute, die du sehen willst zu sehen. Oder noch bedenklicher, alle Leute, die dich sehen wollen. Das ist normalerweise auch der Punkt, wo das Problem liegt. Bei manchen Menschen gehörst du zu einem eingeren Freundeskreis als sie zu dir gehören oder umgekehrt. Jesus war sehr ehrlich und struckturiert mit dem Formen seiner Freundschaften. Er hatte drei ganz enge Freunde, zwölf mit ein bisschen mehr Abstand und viele weitere Jünger und Jüngerinnen. Es gab nur selten Frustration, weil jeder genau wusste, wo er stand und an was er bei Jesus war. Jesus versprach nicht (deutlich oder weniger deutlich) etwas, das jenseits von dem war, was er geben konnte. Und genau da kommen wir oft in Schwierigkeiten.
Sich jedoch auf zwölf Jünger eingrenzen war schwer. Er verbrachte 24 Stunden zurückgezogen im Gebet bevor er die Jünger auswählte. Wenn ich das so überschlage kommen wir auf zwei Stunden für jeden. Das ist deutlich mehr Aufwand als die Jury bei DSDS oder Popstars aufwendet, um aus tausenden von Menschen eine Hand voll auszusortieren. Anstatt dass wir genau abwägen, mit welchen Menschen wir Leben teilen, benutzen wir die “Schrotflintentechnik”, versuchen es jedem recht zu machen, streuen uns in jede Richtung und hoffen darauf, eine bedeutende Beziehung zu treffen.
Lies jetzt Lukas 6,12-16.
Verbringe heute Abend viel Zeit damit darüber zu beten, nicht mit wem es am einfachsten wäre zusammen zu sein oder wer dich am meisten braucht (die üblichen Entscheidungskriterien), sondern mit wem Gott möchte, dass du dein Leben teilst. Zwölfe “Schlüsselpersonen”, die du beeinflusst und die dich beeinflussen. Wenn du einen Hügel/Hang/Berg in deiner Nähe hast, geh dort hin. Den Raum und die Tatsache, dass du an diesem Ort bist, können wichtig sein. Vielleicht weißt du schon genau, wer die Menschen sein werden, aber es wird deiner Verbindlichkeit und Hingabe helfen, wenn du die Namen auf Papier bringst.
übersetzt aus: Flannagal, Andy. god360°: 120 experiential devotionals. Milton Keynes UK: Authentic Media, 2006. S. 180.
frühling
{Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen. -Georg Christoph Lichtenberg}
Es wird Frühling. Langsam aber sicher. Für die einen das langersehnte Ende eines kalten und nassen Winters. Für die anderen nur nervig, weil sie nichts außer Pärchen mehr sehen. Ob man den Frühling nun mag oder nicht, er hat etwas ganz Besonderes an sich: die Sonne fühlt sich einfach anders an. Sie scheint wärmer, heller, größer, schöner und besser als je zuvor.
Klarer, blauer Himmel. Ein paar kleine Wölkchen. Die Sonne. Es riecht nach neuer Kraft und neuem Leben.
Ein Moment. Ich. Gott. Wir Beide. Lange war es ruhig zwischen uns. Kalt und unangenehm. Winter womöglich. Aber irgendetwas in mir erwacht zu neuem Leben. Neue Leidenschaft. Neue Liebe. Diese Pärchen, denk ich mir. Aber mit Gott bin ich gerne zusammen.
Da lieg ich nun auf meinem Sofa, sehe wie die Sonne aufgeht. Wie der Frühling kommt. Kann es unter meiner Haut fühlen. Es wandert über meine Knochen. Bis tief ins Herz. Du hast den ersten Schritt gemacht. Du lässt die Sonne für mich scheinen. Was soll ich jetzt tun?
Aufstehen.
Mich bewegen. In Bewegung bleiben. Immer schneller auf dich zurennen. Auf den höchsten Berg steigen und es so laut schreien wie ich kann. Jedem erzählen. Dran bleiben und nicht aufgeben. Du machst den Sonnenaufgang und ich stehe auf. Das ist ein guter Deal.
Die Luft ist voll von dir. Du wärmst mich und sagst mir, dass auch nach der dunkelsten Nacht die Sonne wieder aufgeht. Für mich. Für dich. Für alle. Wie konnte ich nur vergessen, wer du bist. Was du bist. Verzeih mir. Ich steh ja schon auf.
Los gehts.
treue freundschaft
Lukas 5,17-26
Wie weit würdest du für einen Freund gehen? Sowohl die Hartnäckigkeit als auch der Glaube der Freunde sind hier der Schlüssel. Jedes von den Beiden ist in unserer Kultur zu einer akzeptierten Lüge geworden. Gibt es wirklich eine Situation, in der du mit einem Freund hartnäckig und ausdauernd sein musst und gleichzeitig ‘für ihn’ Glauben musst? Vielleicht haben sie aufgehört zu träumen oder sie sind zwanghaft in eine Beziehung vertieft (oder haben zu niemandem eine echte Beziehung). Vielleicht musst du sie zu Jesus bringen, weil sie selbst keine Kraft mehr haben um selbst dort hinzukommen. Vielleicht musst du hartnäckig sein, weil sie es nicht mögen werden.
Melde dich bei einem Freund, der heute in solch einer Situation ist und schlag ihm vor, dass du ihn irgendwie hin mitnimmst. Auf nen Kaffee. Ins Kino. Vielleicht in eine Kleingruppe oder ein Treffen deiner Gemeinde oder Gemeinschaft. Es fühlt sich vielleicht unangenehm an, aber lass dich von den bett-herablassenden Freunden ermutigen, die ein Nein nicht als Antwort gelten ließen, kein Problem damit hatten, eine Szene zu machen und einen Weg nach innen gefunden haben.
Bringe noch weitere Freunde jetzt im Gebet vor Jesus. Trage sie genau in seine Gegenwart. Und lass sie dort. Er wird den Rest machen.