Archiv der Kategorie: :leben

so könnte güte aussehen.


Woche 52

26.12. Ps 112-118

27.12. Ps 119, 1-96

28.12. Ps 119, 97-124

29.12. Ps 125-135

30.12. Ps 136-142

31.12. Ps 143-150

Das war die letzte Woche unseres Bibellese-Experiments 2011. Es war lang, hart, und wenn ich ehrlich mit euch bin, habe ich es nicht so strikt durchziehen können, wie ich gerne gewollt habe. Dennoch durfte ich auf meinem Weg mit diesem Buch in diesem Jahr einiges lernen und wurde hier und da auch tief berührt und verändert.

Zu Beginn hatten wir das Ziel, Gott in der Bibel nachzujagen. Am Ende wurden wir hier und da zu Gejagten. Gejagt vom Alltag, von Beruf, Schule, Studium, Langeweile…und manchmal eben auch von Gott. Auch wenn wir es nicht 100%ig durchgezogen haben, wollen wir weiter stöbern, lernen und an Gott und uns selbst wachsen. Wir haben festgestellt, dass man Leidenschaft für Gott und sein Buch nicht herstellen kann, sondern wir müssen darum bitten.

Und darum wird es im nächsten Jahr auf diesem Blog vermehrt gehen: Gebet. In vielen Formen und Gestalten. Außerdem wird der gute alte Kirchenkalender öfter zur Sprache kommen um zu zeigen, dass nicht alles, was aus den großen Gebäuden mit den Bänken und der Orgel kommt, eingestaubt und sinnfrei ist…

Das sind die Ideen für 2012. Aber wir wissen ja jetzt. Das Jahr ist lang und es wird wieder einmal viel Wasser den Rhein hinunter fließen.

In diesem Sinne, euch allen einen gesegneten Start und Gottes Schalom (Friede) und Gnade für das kommende Jahr.

generation.hoffnung – wir bleiben dran.


erster advent (oder der herr kommt – bereitmachen)

Als sie nicht mehr weit von Jerusalem entfernt waren und in die Nähe von Betfage am Ölberg kamen, schickte Jesus zwei Jünger voraus. Er gab ihnen folgende Anweisung: »Geht in das Dorf, das ihr vor euch seht. Gleich ´beim Ortseingang` werdet ihr eine Eselin finden, die angebunden ist, und bei ihr ein Fohlen. Bindet sie beide los und führt sie zu mir. Und sollte jemand etwas zu euch sagen, dann antwortet: ›Der Herr braucht die Tiere.‹ Dann wird man sie sofort mit euch gehen lassen.« Das geschah, weil sich erfüllen sollte, was durch den Propheten vorausgesagt worden war: Sagt der Tochter Zion: Dein König kommt zu dir. Er ist sanftmütig, und er reitet auf einem Esel, auf2 einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.‹ Die beiden Jünger machten sich auf den Weg und führten alles so aus, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Eselin und das Fohlen, legten ihre Mäntel über die Tiere, und Jesus setzte sich darauf. Scharen von Menschen breiteten ihre Mäntel auf dem Weg aus; andere hieben Zweige von den Bäumen ab und legten sie auf den Weg. Vor und hinter Jesus drängten sich die Menschen und riefen: »Gepriesen sei der Sohn Davids! ›Gesegnet sei er, der im Namen des Herrn kommt!‹ Gepriesen sei Gott in der Höhe!«
- Mt 21, 1-9 -

Der Herr kommt – bereitmachen!


nicht nur fluchen, sondern handeln.


als wüsste ich die worte zu einem lied über liebe und hoffnung.

Feeling like I know the words
Of a song I have not wrote
A song of Love, A song of Hope
A song that guides me down this road.

A snowflake falls on to my cheek
As I wake up from a distant sleep
I stand up dazed as I look around
What is this place that I have found?

Feeling like I know the words
Of a song I have not wrote
A song of Love, A song of Hope
A song that guides me down this road.

The wind it chills as it fills the sky
The neighbors smile as I walk by
It is all so calm in this cold night air
Where the people sing without care
Though I know not where I step
I follow You until the death
Though I know not where I step
I follow You…

Feeling like I know the words
Of a song I have not wrote
A song of Love, A song of Hope
A song that guides me down this road.


gott ist tot. um gutes zu tun. (karfreitag)

Tod

Heute, gibt es keine Hoffnung.
Es gibt keine Auferstehung,
keine Vorfreude auf Sonntag
den es noch gar nicht gibt,
selbst in deinen wildesten Vorstellungen.
Es gibt kein Gebet
kein Trost
keinen Sinn.

Gott ist gestorben.
Es ist vorbei.
Fertig.
Gib auf.
Geh’ nach Hause.
Zurück zur Arbeit.

Das Einzige, was du tun kannst
ist das Andenken in dir zu tragen;
Die einzige Erinnerung an Glaube,
jetzt wo alles aufgehängt
und vermasselt wurde,
ist, dass er vielleicht
sein Leben gut gelebt hat,
und dass das Helfen der Armen
und das Aufstehen für die Unterdrückten
es wert war zu leben
und zu sterben.

Gott ist gestorben.
Wir leben immer noch
diesen Freitag
Um Gutes zu tun.

(C) Kester Brewin 2011. Freie Übersetzung


irgendwas über ostern


come on my soul

Come on my soul
Come on my soul
Let down the walls
And sing my soul
Come on, come on, come on, come on
It’s time to look up

gott ist mit uns.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. (Lk 2,19)

Weihnachten.
Ein Fest der Liebe. Ein Fest des Gebens.
Man schenkt sich und wird beschenkt.
Etwas bewegt sich.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Welche Worte? Was bewegt sie? Was bewegt sich?

Friede ist in der Welt.
Euch ist ein Großer Retter geboren.
Er ist der Messias, der Herr.
Maria bewegte diese Worte in ihrem Herzen.
Was bewegt dich?

Im Stall: Tiere, Dreck, Gestank, Exkremente.
Nicht der beste Ort für ein Neugeborenes.
In der Welt: Chaos und Angst um Krieg und Machtkämpfe.
Nicht der beste Ort.
Inmitten dieses Durcheinanders kommt Gott.
Auf diese Welt.
Ganz klein. Ganz leise.
Und wurde einer von uns.
Liebe begegnete Angst und Chaos. Dreck und Gestank.
Sie bewegte etwas in Marias Herz.
Die Jesus-Bewegung begann.
Gott hatte seine Welt noch nicht aufgegeben. Gott hatte sie nicht vergessen.
Was bewegt uns?

Auch heute ist diese Welt noch voll von Chaos, Angst, Problemen, Sorgen und Nöten.
Dreck und Gestank.
Aber etwas bewegt sich.
Gott hat uns nicht vergessen.
Gott ist mit uns.
Ein neues Reich. Ein neuer Anfang. Eine neue Bewegung.
Reset.
Gott holt sich wieder zurück, was von Anfang an ihm gehörte.
Die Jesus-Bewegung.
Ein Fest der Liebe.
Jesus bewegt uns.

Und was ist mit mir? Ist es auch für mich ein Fest der Liebe?
Ich bin ein Teil dieser Jesus-Bewegung.
Ich bin in Bewegung. Ich verändere mich. Gott verändert mich.
Alles was ich bin und tue, fällt auf ihn zurück.
Ist es diese Liebe, die ich feiere und die in meinem Leben sichtbar wird?
Bewegt mich diese Liebe und bestimmt sie, was ich tue?
Bin ich mit Gott? Ich bin.

Diese Welt braucht die Liebe Gottes.
Sie hat die Liebe Gottes.
In dir. In mir. In uns.
Es bleibt die Frage, ob wir sie mit unseren Leben auch feiern.
Ob Jesus durch uns in Bewegung bleibt.
Ein Fest der Liebe.

Was schenkst du zum Fest der Liebe? Etwas Bewegendes?

Ihr braucht euch nicht zu fürchten.
Euch ist ein Retter geboren.
Gott ist mit uns.


wie wäre es einmal mit beten?

Das ist nicht nur etwas für den 12.12. …

Pray for Hope


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